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Modell der Stadt Herford um 1650 – Stadtfuehrer Herford

Modell der Stadt Herford um 1650

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Münsterkirchplatz / Ecke Mausefalle
Eingeweiht am 7. Juni 2002
Bronzeplatte auf einem Betonsockel
Glocken- und Kunstgießerei Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher
Kosten ca. 40.000 Mark

Ausführung: Mathias Polster (*05.12.1958 Karl-Marx-Stadt)
Stuckateurmeister

Stifter Heinrich Wemhöner (* 23.06.1929 in Herford, †24.06.2006 in Herford)
seit 2004 Ehrenbürger der Stadt Herford

Seit mehreren Jahrzehnten gab es im Städtischen Museum ein Holzmodell, das die Stadt Herford im 17. Jahrhundert nachbildete. Dem Unternehmer Heinrich Wemhöner, ein selbstbewusster und stolzer Herforder, war das zu wenig. Zum einen war er der festen Meinung, dass Geschichte dieser Art mitten in die Stadt gehört. Zum anderen wollte er, dass ein solches Modell im wahrsten Sinne “begreifbar” war. Der Handlauf, der im Museum das Modell vor feindlichen Berührungen schützte, war ihm unerträglich. Deshalb beschloss er eine neue Ansicht modellieren zu lassen, die mitten in die Stadt platziert werden sollte. Unterstützung fand er beim ehemaligem Museumsleiter Dr. Rainer Pape, der das Holzmodell auf den Weg gebracht hatte und dem Leiter des Herforder Stadtarchivs, Christoph Laue. Auf diese Weise konnten auch die neuesten Kenntnisse zur Herforder Stadtforschung in das Projekt einfließen. Für die Ausführung konnte Wemhöner Mathias Polster gewinnen, der für ihn schon mehrere Arbeiten in und an seinem Hotel zur Fürstabtei ausgeführt hatte. Seinen Wunschstandort auf dem Münsterkirchplatz konnte Wemhöner durchsetzen, nicht jedoch die gewünschte Größe des Denkmals. Es sollte ursprünglich etwa 1/3 größer werden. Die jetzige Größe ist ein Kompromiss. Der Grund: Der Standort wurde für die Fahrgeschäfte der Schausteller während der Kirmes beansprucht. Deshalb wurde vereinbart, dass im Betonsockel Öffnungen ausgespart werden, durch die ein Gabelstapler das Modell über die Zeit der Veranstaltungen versetzen kann. So kommt es, dass man das Stadtmodell zu bestimmten Zeiten vergeblich sucht. Es steht etwas abseits im Gebüsch.
Im Dezember 2001 begannen in einem kleinen Atelier in der Straße Unter den Linden die Arbeiten. Nachdem der Vertreter der Glocken- und Kunstgießerei Gescher die ersten Arbeiten am Modell betrachtet hatte, wurde entschieden, Modell und Guss zweiteilig auszuführen. Der Druck auf die Gussform, die hochkant ausgegossen werden musste, wäre zu groß geworden. Im Mai wurden die Arbeiten an dem Gipsmodell abgeschlossen, aus Gescher rollte ein LKW an und brachte die Teile in die Gießerei. Am 6. Juni 2002 lieferte die Gießerei die Bronzeplatte an. Der Sockel wurde freundlicherweise durch eine Maurerklasse des Wilhelm-Normann-Berufskollegs gegossen. Heinrich Wemhöner war sehr zufrieden, obwohl  ihm das Modell immer noch zu klein war. In einem feierlichen Akt wurde am 7. Juni 2002 das fertige Bronzemodell des spätmittelalterlichen Herfords auf dem Münsterkirchplatz eingeweiht. Am 28. November 2002 erhielt der spätere Herforder Ehrenbürger Heinrich Wemhöner dafür seine 4. Pöppelmann-Medaille. Heute ist das Denkmal genau das, was sich Heinrich Wemhöner vorgestellt hat. Geschichte mittendrin. Täglich stehen Schulklassen, Gäste und auch Herforder vor dem Stadtmodell und begreifen Stadtgeschichte. Dank Heinrich Wemhöner.

Literatur: Herfords Geschichte, Paul-Otto Walter 2006