Warning: Declaration of GDLR_Import::bump_request_timeout() should be compatible with WP_Importer::bump_request_timeout($val) in /kunden/208590_32049/herford-stadtfuehrung.com/wordpress/wp-content/plugins/goodlayers-importer/goodlayers-importer.php on line 27

Warning: Parameter 1 to wp_default_scripts() expected to be a reference, value given in /kunden/208590_32049/herford-stadtfuehrung.com/wordpress/wp-includes/plugin.php on line 580

Warning: Parameter 1 to wp_default_styles() expected to be a reference, value given in /kunden/208590_32049/herford-stadtfuehrung.com/wordpress/wp-includes/plugin.php on line 580

Warning: session_start(): Cannot send session cookie - headers already sent by (output started at /kunden/208590_32049/herford-stadtfuehrung.com/wordpress/wp-content/plugins/goodlayers-importer/goodlayers-importer.php:27) in /kunden/208590_32049/herford-stadtfuehrung.com/wordpress/wp-content/themes/unik/functions.php on line 317

Warning: session_start(): Cannot send session cache limiter - headers already sent (output started at /kunden/208590_32049/herford-stadtfuehrung.com/wordpress/wp-content/plugins/goodlayers-importer/goodlayers-importer.php:27) in /kunden/208590_32049/herford-stadtfuehrung.com/wordpress/wp-content/themes/unik/functions.php on line 317
MARTa – Stadtfuehrer Herford

MARTa

MARTa_01_Baustelle_MARTa.jpg_g

MARTa in Herford wurde am 5. Mai 2005 eröffnet. Kein Projekt der jüngeren Stadtgeschichte hat so viele Emotionen ausgelöst, wie das Museum für zeitgenössische Kunst und Design des 21. Jahrhunderts.

Die Realisierung dieses Projekts fand in Kooperation insbesondere mit der Möbelindustrie statt, die traditionell in Herford beheimatet ist. Die MKK gemeinnützige Gesellschaft für Möbel, Kultur und Kunst mbH wurde am 26. Mai 1998 als Bau- und Errichtungsgesellschaft von MARTa Herford gegründet. Der Name MARTa spielt auf diese Ambition an: M steht für Möbel, ART für engl. Kunst und a für Ambiente und Architektur. Im sehenswerten Forum des Museums finden Veranstaltungen unterschiedlicher Art statt (Lesungen, Tagungen, Vorträge, Konzerte).

Das Gebäude wurde von dem Architekten Frank Gehry entworfen, geleitet wird das Museum seit Januar 2009 von dem Kunsthistoriker Roland Nachtigäller, der zuvor künstlerischer Leiter der Städtischen Galerie Nordhorn war.

Zum Gebäude sei der Text aus Wikipedia zitiert: “Der Museumsbau aus rotem Klinkerstein und Edelstahl erinnert an eine riesige Skulptur. Es ist asymmetrisch erbaut und hat zur Straßenseite keinerlei Fenster. Zusammengesetzt ist der Bau aus vielen konvexen und konkaven Bauteilen mit gewellt ansteigenden Dächern. Darin sind Lichtschächte eingearbeitet, die das Innere des Museums erhellen. Die Lichtschächte sehen von Weitem aus wie abgebrochene Schornsteine von Ozeandampfern. Den Mittelpunkt des Gebäudes stellt ein 22 Meter hochaufsteigender Dom dar. Um diesen Dom herum sind fünf Galerien angeordnet, die alle unterschiedliche Höhen haben. Der Eingangsbereich besteht aus Glas und Edelstahl. Die Wände und Decken im Inneren bestehen aus Gipskarton, sind ebenfalls schräg und wellig. Das Gebäude bietet eine Ausstellungsfläche von 2500 m².”

Man kann sagen, was man will, bereits vor der Eröffnung beherrschten Gebäude, sein Inhalt und der erste Museumsleiter Jan Hoet die Schlagzeilen. Schon der Name des Baustils sorgte für Irritationen: Dekonstruktivismus. Legendär sind sicher die heftigen Auftritte des ersten Direktors, die Diskussionen um die Ziege in Latex und die eher mäßige Werbeausstellung für Tupperware geworden. Aber auch grandiose Kunst wurde gezeigt. So oder so, MARTa ist immer einen Besuch wert!

Es gibt jedoch tatsächlich einige Herforder, die genau über das Haus Auskunft geben können. Obwohl sie es noch nie betreten haben. Aber vielleicht kommt das noch. Auch wenn sie noch immer erzürnt sind, weil aus den veranschlagten 32 Millionen Mark Baukosten schließlich 32 Millionen Euro wurden. Erklärt wurde dieses Phänomen den Herfordern im Übrigen bis zum heutigen Tag nicht. Wer hat das kalkuliert? Weshalb gab es keine Konsequenzen? Still schweigt die Politik.