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Friedhof Stiftberg – Stadtfuehrer Herford

Friedhof Stiftberg

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Der erste Friedhof auf dem Stiftberg lag östlich und südlich der Marienkirche. Es ist der älteste erhaltene Friedhof Herfords. Spätestens seit Gründung des Stiftes auf dem Berge befindet sich hier der Gottesacker des Kirchspiels. Alle Verstorbenen der zum Stiftberg gehörenden Gemeinde, zu der unter anderen auch Schwarzenmoor und Teile von Exter gehörten, wurden hier beerdigt. Noch heute befinden sich auf dem Gelände eine Anzahl alter Grabsteine aus dem 18. und 19. Jahrhundert und auch ein ganz besonderer Stein. Die um die Kirche stehenden Epitaphien gehören nicht zum historischen Friedhof. Sie wurden erst später hier aufgestellt. An den meisten ist gut zu erkennen, dass sie früher im Innenraum der Marienkirche gelegen haben. Viele Füße haben im Laufe der Jahrhunderte die Oberfläche der Sandsteine abgetreten.
Noch bis 1870 wurde direkt an der Kirche beerdigt. Da sich das Gelände nicht in der Stadt befand, war der Friedhof nicht vom Code Napoleon betroffen. Der Grund für die Planung eines weiteren Friedhofs war hier hauptsächlich der Platzmangel. Deshalb legte man nicht weit entfernt an der Marienstraße den zweiten Friedhof der Stiftberg Gemeinde an. Obwohl das Gelände dieses Marien-Friedhofs mehrmals vergrößert wurde, war die Kapazität bereits wenige Jahre später ebenfalls erschöpft. Die Stadtverwaltung bot daraufhin dem Presbyterium an, einen Teil des zukünftigen Hauptfriedhofes (Ewiger Frieden) für die Stiftberggemeinde zu übernehmen. Darauf ging die Gemeinde jedoch nicht ein. Sie erwarb 1911 von dem Colon Tappe ein Grundstück an der Vlothoer Straße. Für 14.553,32 Mark wurde ein Gelände von 1 Hektar, 85 Ar und 1 Quadratmeter gekauft und für insgesamt 50.000 Mark darauf der nunmehr dritte Stiftberger Friedhof angelegt. Nach dem Gottesdienst am 1. Ostertag 1914 wurde der durch Pastor Vogelsang eingeweiht. Bis heute musste die Fläche mehrfach erweitert werden.
Im ältesten Teil liegt eine ganz besondere Grabstätte. Es ist die von Erika Goldlücke (1901-1914), die als erste hier beerdigt wurde. Das Mädchen gab dem Friedhof seinen Namen- Erika-Friedhof. Es wird erzählt, dass das sie kurz vor ihrem Tod in Begleitung ihres Vaters über das Gelände des gerade entstehen Friedhofes lief und fragte, wer wohl als erstes hier beerdigt wird.
Während der Friedhof an der Marienkirche geschlossen ist, wird auf den beiden anderen noch immer beerdigt.